Ist aller Anfang schwer?

Da gehöre ich nun zu den Blogneulingen und habe mich mit Freude und Spannung in dieses für mich neue Abenteuer gestürzt und mich auf Bloggerneuland begeben. Genau am 27.01.2016 habe ich mein neues kleines Projekt ins Leben gerufen.

Und da ist es auch schon, das Dilemma: Ich finde es gerade nicht einfach, Leben in das Blog zu bringen. Zwar auch nicht richtig schwierig irgendwie, denn vom Grundsatz her beschäftigen mich viele Dinge. Aber will die jemand lesen? Interessiert das überhaupt jemanden? Obwohl der Grundgedanke eines Blogs ja ist, das aufzuschreiben, was einen beschäftigt, oder? Verrückt ist, dass mit Start des Blogs plötzlich die Spannung da war, wie viele Menschen wohl dieses Blog lesen und/oder liken und das, was ich schreibe auch wirklich gut finden. Dem entgegen steht der Wunsch, „einfach nur“ zu schreiben, dieses Internet auch als eine Art Tagebuch zu nutzen (was es ja nun auch mal ist), ohne die Erwartung zu haben, irgendjemand würde den Text lesen. Besteht sonst nicht eine Art Abhängigkeit? Ich schreibe etwas, das Anderen gefällt. Bin das dann immer noch zu 100 Prozent ich? Die Kombi wäre natürlich super: Es gefällt und = 100 Prozent ich. Hm. Geht das allen Blogstartern so? Wissen alle sofort, was in ihrem Blog stehen soll und was das Kernthema ist? Und soll es überhaupt EIN Kernthema geben?

Wahrscheinlich ist es gerade einfach nur ein bisschen holperig, aber ganz da hinten in meinem kleinen Denkmechanismus weiß ich, dass, wenn ich jetzt dranbleibe, eine einmalige Chance habe, auch mich selbst zu entwickeln mit dem, was hier stehen soll oder kann.

Was mich jetzt schon täglich immer wieder aufs Neue begeistert sind die Blogs, die ich lese und verfolge: Kreativ. Interessant. Amüsant. Ernst. Staunen verursachend. Traurig. Einfach toll.

Motivation!

10 Kommentare

  1. Bloggen macht Spass. Wir sind da auch so rein gepurzelt. Ziemlich naiv jnd hatten von nix nd Ahnung. Aber es ist schön einen Beitrag zu schreiben,ihn mit Bildern zu garnieren und auch Kommentare zu kriegen. Wss irgendwie aber sehr selten ist. Klar könnte man auch bloss Tagebuch führen . Aber da gibts kein 👍und keine Worte von anderen. Und es wird flutschen und irgendwann sind wir alte Bloggerhasen!😊

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    1. Also liebe K.. ich weiss nich ich weiss nich.. ziemlich naiv sind wir doch nicht ! Wir hatten uns vielleicht vorgestellt, dass die Menschen mehr kommentieren, bzw. antworten.. was sie ja nun mal nicht tun. Ich z.B. weiss immer noch nicht woran ich die Zombies im Alltag erkennen kann… keine Antwort..
      Also , dass hier scheint nicht das Medium zu sein…Aber o.k. lustig ist es allemal..
      schaun wa ma wies weitergeht

      S.

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      1. Halllo ihr Zwei 🙂 Ja, so ein Blog braucht wohl Entwicklung und ich denke, es ist gut, dass wir an einige Dinge ganz naiv rangehen, denn sonst würden wir sie wahrscheinlich gar nicht beginnen. Wenn man vieles vorher wüsste, würde man es dann nicht gleich ganz bleiben lassen? Spannend, was uns als alte Bloggerhasen eines Tages wohl beschäftigen wird!? Bis bald und viel Spaß noch 🙂

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  2. Fragen zu stellen ist immer eine gute Idee, um eine Reaktion zu bekommen, damit testet man dann aus, ob man den Nerv getroffen hat. Stand in dem Blogratgeber … Irgendwo unter „Wie man den Blog einladend gestaltet.“

    Ich nutze die Gelegenheit, um mal offiziell „Hallo“ zu sagen. Ich bin der Zeilenende und weiß gar nicht so genau, warum ich bei dir gelandet bin. Im Zweifelsfall habe ich einen Blogbeitrag bei dir gefunden, den ich schön fand und habe beschlossen zu bleiben. So läuft das häufig. *gg*

    Ich glaube, ich habe die erste Strampelphase im Blog hinter mir, deshalb wollte ich dich an ein paar eigenen Gedanken zu deinen Fragen teilhaben lassen, indem ich dir ein paar Gedanken und Fragen da lasse:

    „Die Kombi wäre natürlich super: Es gefällt und = 100 Prozent ich. Hm. Geht das allen Blogstartern so?“
    Das ist eine Denkfalle. Schreib so, wie du möchtest und such dir dein Publikum. Klar, man freut sich über die Follower, aber man sollte an seinem Thema Spaß haben. Du hast einen Blog, keine Zeitung, die ihre Zielgruppe erreichen muss um Geld zu verdienen. Es gibt da draußen für jede Leserschaft einen Blog, also gibt es auch für jeden Blog eine Leserschaft. Also mach dir um die „Likes“ nicht zu viele Gedanken. Ich habe auch drauf los geschrieben. Ich mache es eigentlich bis heute … aber

    „Wissen alle sofort, was in ihrem Blog stehen soll und was das Kernthema ist?“

    Die Ratgeber sagen immer, man solle das definieren, um einen ansprechenden, erfolgreichen Blog zu haben. Ansprechend ist aber erstens nicht erfolgreich und was verstehst _du_ unter erfolgreich?

    Und soll es überhaupt EIN Kernthema geben?

    Für mich ist die Antwort: Jain. Anfangs hätte ich, auf meinen Blog bezogen, gesagt: Nö. Ich habe Rezepte, ich habe Buchbesprechungen, ich beschreibe Alltagsszenen, Arbeitsszenen, mache Philosophisches, … Jetzt kommt das aber und das ja: Ja, ein Blog hat immer ein Thema, das wird durch die Art des Autors geprägt. Ich wage zu behaupten, dass mein Kernthema „ich“ ist: Meine Gedanken, mein Humor, mein Was-weiß-ich. Mein mein mein. Klingt vielleicht ein wenig egozentrisch, aber so ist es nun einmal. Ich versuche, den Dingen, ÜBER die ich schreibe, meine Note mitzugeben. DAS ist mein Thema.
    Frag dich also, wenn du bei der Suche nach dem Kernthema weiterkommen willst, nicht nach konkreten Themen. Das ergibt sich mit der Zeit. Bleib bei der Frage, was für dich am Bloggen wichtig ist. Und setz das um.
    Da kommen auch die Leser ins Spiel: Das mit dem Bloggen entwickelt sich. Du bekommst Input zurück, weil jemand kommentiert. Das beeinflusst die Richtung, in die du schreiben wirst, ganz automatisch.

    Lass dich drauf ein und probier einfach was aus. 🙂

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    1. Auch von meiner Seite ein offizielles Hallo 🙂 Danke, dass du dir die Zeit für einen sooo langen Kommentar genommen hast 🙂 Ja, diese Blogratgeber tauchen an jeder Ecke wieder auf. Es gibt sicher das eine oder andere, das man für sich adaptieren kann, aber wie du schon sagst, am Ende bleibe ICH übrig und bringe eben dieses in den Blog. Und sollte es ein Wurstbrot mit Marmelade sein, dann eben, weil ICH es gern esse. Ein bisschen (oder mehr?) gehört es ja auch dazu, sein Inneres nach Außen zu kehren. Und hier scheint auch ein wenig die Krux zu liegen. Und die Herausforderung. Und das ist spannend! Bis bald 🙂

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  3. Einfach den Gedanken freien Lauf lassen. Wenn es etwas gibt, worüber du gerne schreiben möchtest, schreib‘ es. Sich auf EIN Kernthema festzulegen, schränkt die eigene Kreativität zu sehr ein. Ich hatte es ursprünglich auch so geplant, aber sehr schnell verworfen, da einfach zu vieles durch die Gedanken schwirrt, das aufgeschrieben werden will. „Mach dein Ding“ und du wirst auch sehen, es gibt viele, denen genau das gefällt – ein individueller Blog, der nicht darauf ausgerichtet ist, anderen „zu gefallen“ 🙂

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    1. 🙂 Ja, das mit den Gedanken und freien Lauf lassen. Bei mir scheint sich das manchmal von vornherein auszuschließen. Der freie Lauf zumindest 🙂 EIN Kernthema ist halt irgendwie schön einfach wie Kochen oder Backen zum Beispiel. Aber du hast schon recht: die Kreativität wird eher geweckt, wenn man mit offenen Augen durchs Leben geht und dort Anregungen findet. Viel Spaß noch! 🙂

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